Abstimmungsverbot und strategisches Parallelverhalten im by Carsten Witter PDF

By Carsten Witter

ISBN-10: 3663082067

ISBN-13: 9783663082064

ISBN-10: 3824468719

ISBN-13: 9783824468713

Begriff und Reichweite des Verbots aufeinander abgestimmten Verhaltens (§ 25 I GWB a. F.) haben durch die Neufassung des GWB im Rahmen der Sechsten Kartellgesetznovelle eine neue Aktualität erfahren. Zentrales challenge bleibt dabei die Beurteilung des sogenannten bewussten Parallelverhaltens. Carsten Witter entwickelt rechtlich handhabbare Kriterien, um wettbewerbswidrige Verhaltensabstimmungen von rein marktmäßigen Vorgängen abzugrenzen und bestehende Nachweisprobleme zu lösen. Der Autor zeigt, dass bewusstes Parallelverhalten eine Unternehmensstrategie zur Abstimmung von Wettbewerbsparametern ist und daher als aufeinander abgestimmtes Verhalten betrachtet werden muss.

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"Die Schönheit Wiesbadens beruht in der Harmonie von Stadtbild und Landschaft, seiner einzigartigen Lage und dem erstaunlichen Reichtum seiner Architektur". - Besser als mit diesem Satz unseres "Stadtkonservators" - so meine ic- kann guy die jetzt vorliegende "Denkmaltopographie" Wiesbadens nicht umreißen.

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85 Rn. ; Gleiss/Hirsch, EWGV, Art. 85 Rn. ; GroebenJSchröter, EWGV, Art. 85 Rn. 19. EuGH WuWIE EWG,125,131- Grundig/Consten; WuWIE EWG,257- Sirena. Man hat die Position des EuGH daher auch verschiedentlich als weitreichende Folgetheorie bezeichnet, vgl. Möschel, NJW 1975, 94, 97; Immenga in Immenga/Mestmäcker, GWB, § 1 Rn. 312. Dazu Kapitel 5, III, 3 a. 29 Unternehmen nicht, kann sie auch nicht ihre Handlungs- und Entscheidungsfreiheit einschränken. h. die Nachfrager, auswirken, daß diese infolge preislichen Parallelverhaltens die Wahlmöglichkeit verlieren, als Reaktion auf überhöhte Preise eines der Anbieter durch einen Wechsel zu einem billigeren Konkurrenten auszuweichen74 .

Ein derartiges Verhalten kann sich negativ auf die optimale Faktorallokation auswirken. Strebt man den Zustand einer möglichst optimalen Allokation an, so bedeutet dies, daß man in dem Moment, in dem die Preise überproportional über den Grenzkosten liegen47 , größere Mengen an Produktionsfaktoren in dieser Branche beschäftigen müßte. Zum Beispiel könnten Arbeitskräfte aus anderen Branchen abgezogen und durch den Anreiz einer höheren Entlohnung im relevanten Markt beschäftigt werden. Die zusätzliche Beschäftigung ließe zum einen die Lohn- und damit die Grenzkosten steigen, zum anderen würde sie zu einer Erweiterung der Produktion fUhren, so daß die Preise sinken.

Wettbewerb wurde dort als ein Prozeß von Vorstoß- und Verfolgungsphasen beschrieben. Je aktiver der Wettbewerb, desto stärker der Druck auf die Preise. Dieser Preisdruck gibt dem einzelnen Unternehmen einen Anreiz, effizienter zu produzieren und die eigenen Kosten unter den Marktpreis zu senken. Die so erzielten "Extra"-Gewinne stellen den Lohn der Pionierleistung in Form der Innovation oder Rationalisierung dar. Stimmen die Unternehmen nun ihr Marktverhalten untereinander ab, so können sie zwar ebenfalls höhere Gewinne erzielen, diese "Extra"-Gewinne stellen aber nicht mehr den Lohn einer besonderen Leistung dar, sondern werden gerade ohne eine derartige Pionierleistung ermöglicht6o • Der Druck auf die Preise und damit zugleich die Produktionskosten wird gemindert, ohne daß hierzu eine innovative Anstrengung nötig wäre, und - damit einhergehend - verliert das Streben nach technischer Effizienz und Weiterentwicklung bzw.

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Abstimmungsverbot und strategisches Parallelverhalten im Wettbewerbsrecht by Carsten Witter


by Robert
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